
Implantate & Knochenaufbau – evidenzbasierte Implantologie mit biologischem Fokus
​Zahnimplantate stellen heute den Goldstandard für den Ersatz fehlender Zähne dar. Sie ermöglichen eine festsitzende, funktionell belastbare und ästhetisch anspruchsvolle Rehabilitation des Gebisses. Entscheidend für den langfristigen Erfolg implantologischer Versorgungen ist das Zusammenspiel aus präziser chirurgischer Platzierung, ausreichendem Knochenangebot und stabilem periimplantärem Weichgewebe.
​
Im ROKA MVZ Stuttgart erfolgt jede Implantatbehandlung auf Grundlage moderner digitaler Diagnostik und individueller Therapieplanung.
​
3D Diagnostik und digitale Planung​
Vor der Implantation wird der Kiefer dreidimensional analysiert, um Knochenvolumen, Knochenqualität sowie anatomische Strukturen exakt zu erfassen. Die digitale Implantatplanung ermöglicht eine prothetisch orientierte Positionierung der Implantate und trägt entscheidend zur langfristigen Stabilität der Versorgung bei.​
Vorteile der digitalen Planung:
– präzise Implantatachsen und -tiefen
– Minimierung chirurgischer Risiken
– optimale Kraftverteilung im Zahnersatz
– reproduzierbare Behandlungsergebnisse
​Knochenaufbau – Rekonstruktion stabiler Implantatlager​
Nach Zahnverlust kommt es häufig zu resorptiven Umbauprozessen des Alveolarknochens. Moderne augmentative Verfahren ermöglichen den gezielten Wiederaufbau verlorener Knochenstrukturen und die Schaffung eines belastbaren Implantatbetts.
Je nach klinischer Situation werden unterschiedliche Techniken eingesetzt, darunter:
​
– horizontale und vertikale Augmentationen
– Sinusbodenelevation (Sinuslift)
– regenerative Verfahren zur Knochenneubildung
– Stabilisierung atrophierter Kieferabschnitte
​
Ziel ist eine ausreichende Knochenhöhe und -breite für eine langfristig stabile Implantat-integration.
​Periimplantäres Weichgewebsmanagement
​Ein gesundes und ausreichend dimensioniertes Weichgewebe ist essenziell für die Langzeitprognose von Implantaten. Es schützt vor bakterieller Besiedelung, erleichtert die Mundhygiene und beeinflusst maßgeblich die ästhetische Integration des Zahnersatzes.​
Durch gezielte weichgewebschirurgische Maßnahmen wird:
​
– die keratinisierte Gingiva stabilisiert
– das periimplantäre Gewebe verdickt
– die biologische Abdichtung verbessert
– ein harmonischer Emergenzverlauf geschaffen
​
Dies reduziert das Risiko periimplantärer Entzündungen und fördert die Langzeitstabilität.​
Chirurgische Durchführung und Behandlungsoptionen
​Implantologische Eingriffe erfolgen unter sterilen OP-Bedingungen nach aktuellen chirurgischen Standards. Je nach Umfang der Behandlung und individuellem Wunsch der Patientinnen und Patienten können Eingriffe in lokaler Anästhesie, Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt werden.​
Klinische Standards nach


