

Zysten & Tumoren im Mund und Kiefer
Veränderungen im Kieferknochen, an den Zähnen oder in der Mundschleimhaut wie Zysten und Tumoren entstehen häufig unbemerkt und verursachen lange Zeit keine Beschwerden. Dennoch können sie den Kieferknochen schwächen, Zähne verschieben oder wichtige anatomische Strukturen beeinträchtigen. Eine frühzeitige fachärztliche Abklärung ist daher entscheidend. Die Diagnostik und initiale operative Versorgung erfolgt durch einen Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG).
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Behandlung von Kieferzysten
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Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Kieferknochen, die häufig im Zusammenhang mit entzündeten Zahnwurzeln, verlagerten Zähnen oder Entwicklungsprozessen entstehen. Je nach Größe und Lage werden sie schonend chirurgisch entfernt. Der betroffene Knochen wird gereinigt und die natürliche Regeneration unterstützt. In den meisten Fällen heilt der Knochen vollständig aus.
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Tumoren im Mund- und Kieferbereich
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Tumoren können gutartig oder bösartig sein und sowohl Weichgewebe als auch Knochen betreffen. Zur sicheren Diagnosestellung wird entnommenes Gewebe grundsätzlich feingeweblich untersucht. Hierzu besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Pathologie des Katharinenhospital Stuttgart.
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Weiterführende Behandlung bei malignen Befunden
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Sollte die feingewebliche Untersuchung einen bösartigen Tumor (Malignität) ergeben, erfolgt die strukturierte Weiterbehandlung in einer spezialisierten MKG-Klinik. Die dortige interdisziplinäre Versorgung ermöglicht – je nach Befund – eine umfassende Therapie unter Einbindung von Onkologie, Radiologie und weiteren Fachdisziplinen. Die Überweisung erfolgt koordiniert und mit vollständiger Befundübermittlung, um einen nahtlosen Übergang in die weiterführende Behandlung sicherzustellen.​
Sicherheit durch klare Behandlungsstrukturen
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✔ fachärztliche Diagnostik und Erstversorgung
✔ zuverlässige feingewebliche Abklärung
✔ strukturierte Weiterleitung bei malignen Befunden
✔ enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Kliniken
Ziel ist es, für jede Befundlage die medizinisch sinnvollste Behandlungsumgebung zu wählen – ambulant bei gutartigen Veränderungen und klinisch-interdisziplinär bei malignen Erkrankungen.

